omg.ibk

Mit der „offene multimediale galerie innsbruck (omg ibk)“ offerierten Bertram Schrettl und ich eine Ausstellung im öffentlichen Raum (20.05.2022 - 17.06.2022), die digitale Kunst von einigen der prominentesten Gegenwartskünstler*innen und Kunstkollektiven mit Tirolbezug, zeigte. Die Arbeiten von Karin Ferrari, Nicole Weniger, Franz Wassermann, Thomas Feuerstein, Clemens Ascher, David Prieth, Florian Außerlechner, Ivona Macejevska & Ignas Varanauskas, sowie Christoph Hinterhuber & Hoolshopper bildeten Schnittstellen zwischen öffentlichem und digitalem Raum, wobei die Vorteile aus beiden Welten zu einem schlüssigen und besucher*innenfreundlichen Galeriekonzept verknüpft wurden. Gleichzeitig war es meinem Partner, dem vergleichenden Literaturwissenschaftler Bertram Schrettl und mir ein besonderes Anliegen ein Ausstellungsformat zu generieren, das sämtliche Maßnahmen, die vom Gesetzgeber gegen die unkontrollierte Verbreitung von Covid19 getroffen worden waren, berücksichtigte und somit das Ansteckungsrisiko für die Besucher*innen zu minimieren. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir die komplette Ausstellung im Außenbereich des öffentlichen Raumes 24/7 zugänglich gemacht. Dadurch wurde den Besucher*innen ermöglicht, sich sowohl zeitlich, als auch örtlich großzügig zu verteilen. Um die Zielgruppe möglichst zielgerichtet zu adressieren und die Kunstwerke gleichzeitig niemandem aufzudrängen, wurde die Aus-/Wiedergabe der digitalen Werke an Initialhandlungen der Besucher*innen gekoppelt. Die „digitalen Räume“ blieben solange „verschlossen“, bis ein*e Besucher*in das entsprechende „Schloss“ (QR-Code) öffnete und somit die Aus-/Wiedergabe des digitalen Kunstwerkes bewerkstelligte. Den dafür notwendige „Schlüssel“ verwendet der überwiegende Teil der Gesellschaft tagtäglich, nämlich das Smartphone. Die Anwender*innen benötigten lediglich eine Internetverbindung und ein bestimmtes Appformat, das insbesondere während der Corona-Pandemie, einen regelrechten Höhenflug erfuhr und spätestens seither zum Standardrepertoire eines jeden Smartphones/Tablets (Endgerät) zählt, um die Aus-/Wiedergabe der digitalen Kunstwerke zu starten. Gemeint sind QR-Code-Scanner.

 

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