datenkörper

Die Serie DATENKÖRPER beginnt mit einem Selbstporträt. Durch digitale Eingriffe löst sich dieses Porträt Schritt für Schritt auf. Aus einer erkennbaren Person entstehen Fragmente, Pixel und Strukturen – der Körper verwandelt sich in Daten. Im Verlauf dieses Prozesses verschwinden menschliche Merkmale vollständig. Die Figuren sind nicht mehr als Menschen erkennbar, sondern erscheinen stark abstrahiert, kühl und distanziert, fast maschinell. Sie wirken, als würden sie in einem leeren digitalen Raum schweben. Die Arbeiten greifen Erfahrungen von Entfremdung, Dissoziation und dem Gefühl fehlender Verankerung auf. Die Körper erscheinen dadurch wie Formen ohne festen Boden oder klare Zugehörigkeit. Ein Gefühl von Druck und Verdichtung, als würden die Körper komprimiert oder in eine Struktur gepresst. Zwischen Leere, Fragmentierung und digitaler Ordnung entstehen so abstrakte Körper aus Daten und Pixeln – kühl, distanziert und zugleich von einer eigenartigen, stillen Schönheit.